AH-Radfahrer im Naturpark Stromberg-Heuchelberg
Zur Jubiläumsfahrt in Rekordstärke mit 21 Tourteilnehmer angetreten, haben die AH-Radler den Naturpark Stromberg-Heuchelberg als Ziel auserkoren und im Land der tausend Hügel eine abwechslungsreiche Landschaft in toller Gemeinschaft erlebt, die auch durch die neuen Trikots zum Ausdruck kam.
Am noch kühlen Morgen zog der beachtliche Radkonvoi, von Kusterdingen aus gestartet, durch Tübingen hindurch über den Ammertal-Radweg an den Schönbuchrand hoch über Kayh, wo ein grandioser Ausblick zur kurzen Rast einlud. Weiter quer durchs Heckengäu war Herrenberg zügig durchquert und über Deckenpfronn der Nordschwarzwald erreicht. Bei Calw hinein ins Nagoldtal, führte der angenehm schattige Fernradweg bei Pforzheim dann an der Enz entlang und, bei zunehmender Hitze und Staub, nach Mühlacker dem Stromberg entgegen. Kurz vor dem Ziel, dem idyllischen Weinort Ochsenbach, bot eine Horrheimer Besenwirtschaft die willkommene Einkehr, bevor die 125 km-Tagesetappe ihren krönenden Abschluss in einem Festmenü mit kulinarischer Weinprobe fand.
Die Fahrt durch die Hohenhaslacher Rebhänge in Halbhöhenlage, garniert mit schönen Aussichten ins Enz- und Neckartal hinüber, gab den Auftakt zur Zabergäu-Rundtour, die jedoch im historischen Stadtkern von Bönnigheim zum Stehen kam, da ein Abstecher ins schwäbische Schnapsmuseum zu verlockend war. 
Aufmerksame Zuhörer im Schnapsmuseum
Nach hochinteressanten Einblicken in die Brennkunst, samt Verkostung, stand der steile Anstieg hoch zum Hörnle bei Brackenheim an, der mit einer Rast bei toller Aussichtslage belohnt wurde. In teils rasanter Abfahrt, an Burg Neippberg vorbei, leitete der Höhenweg über den Rücken des Heuchelbergs nach Zaberfeld an den Stausee Ehmetsklinge hinunter. Dem erfrischenden Bad folgte der Anstieg zum Schlossbergturm über Sternenfels, der auf der ehemaligen Eppinger Verteidigungslinie liegend, einen grandiosen Blick ins Kraichgau bot. Der anschließende Endspurt wurde dann auf der ausgewiesenen Z3-Spinner-Tour über den Stromberg nach Ochsenbach hinunter absolviert.
Verdiente Abkühlung!
Die Rückfahrt verlief über Sersheim ins Enztal hinein und auf Schotterwegen im sanft ansteigenden Strudelbachtal über Eberdingen und Weissach vom Strohgäu wieder ins Gäu hinauf. Nach der Mittagsrast in Merklingen ging die Tour durch Weil der Stadt stets an der windungsreichen Würm entlang auf schattigen Waldwegen dem Schönbuch entgegen. Auf der schnurgeraden alten Böblinger Straße, den Schönbuchrücken hinunter, war schnell Bebenhausen erreicht, um nach wiederum fast 300 km, unfallfrei und glücklich in Kusterdingen einzufahren.
Auch die 15. von Martin geplante Radtour war wieder ein Höhepunkt - tolle Landschaften - perfekte Organisation - danke Martin!
Bericht: Martin Laupheimer Bilder: AH TSV Kusterdingen
Uli Klitscher



